• Ausstellung "GENAU JETZT!"

    2018 startete die Reihe INN SITU mit einer Einladung an sieben Studierende der Meisterklasse der Fotografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Für die Ausstellung GENAU DA! setzten sie sich fotografisch mit der Stadt Innsbruck auseinander.
    Der Eintritt ist frei.
     
    WANN: 15. April 2023, 11.00 Uhr
    WO: INN SITU Galerie im BTV Stadtforum Innsbruck,
             Stadtforum 1, 6020 Innsbruck
             Anmeldung an Irmgard Hammer bis 05.04.2023 erforderlich!

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  • Judenhass in der Musik

    Am 11.03.2023 war im "Haus der Musik" Innsbruck eine von Katina Lair gedolmetschte Führung für daran interessierte Gehörlose. Es kamen schätzungsweise 20 Personen, ich hab sie nicht gezählt.
    Vortragende waren eine Dame und ein Herr von der Universität Innsbruck, Fachrichtung Musik. Im Vortrag ging es um die Entwicklung "Judenhass in der jüdischen Musik", was wirklich interessant war und wo auch gesagt wurde dass die Juden in der Geschichte an ALLEM schuldig waren obwohl sie auch betroffen waren, z.B. an der Pest... In der Nazizeit wurden die jüdische Musik und Kunst als grell, laut, fremd- einfach als "undeutsch" bezeichnet. Juden wurden wirklich für alles zu Sündenböcken gemacht, schon im Mittelalter. Es ist keine neue Erfindung der Nazis, es wurde von ihnen aber als Vorwand missbraucht dass alles Schlechte von Juden kommt.
    Es gab Musiker, die zum katholischen Glauben übergewechselt sind, das hat sie leider vor Verfolgung nicht gerettet. Gleich nach der Machtergreifung durch die Nazis sind sie entlassen worden, ausgewandert oder in KZs deportiert worden wo fast alle umgekommen sind. Einige hatten das Glück in einem Lagerorchester spielen zu können und haben überlebt. Diese Musiker mussten immer spielen bei Hinrichtungen, bei Appellen usw.- alles Grausame wurde mit Musik untermalt.
    Besprochen wurde auch kurz die bekannte -absolut unwahre- Geschichte von "Anderl vom Rinn" in Judenstein (Gemeinde Rinn) Bischof Stecher hat in den 80er Jahren den Kult unterbunden und da gab es einen großen Aufschrei in Tirol weil die Bevölkerung es über drei (!)Jahrhunderte schon tief verinnerlicht hat und Judenstein da die Bedeutung als Wallfahrtskirche verloren hat.
    Tirol hatte und hat eine extrem kleine jüdische Gemeinde, die größte in Westösterreich war in Hohenems/Vorarlberg. Ein jüdischer Gottesdienst kann nur dann stattfinden wenn mindestens 12 Erwachsene anwesend sind. Jugendliche zählen ab 13 Jahren nur dann dazu wenn sie die "Bar Mizwa" gefeiert haben, erst dann gelten sie als Erwachsene. Verstorbene werden spätestens einen Tag danach beerdigt, Verbrennung ist nicht erlaubt. Einige Wochen später gibt es dann die Totenfeiern wo der Kaddisch (also Totengebet) gemeinsam gesprochen wird.
    Bei den sogenannten "Novemberpogromen" oder der "Reichskristallnacht" am 09. November 1938 wurden in Innsbruck mehr Juden getötet bzw schwer misshandelt im Vergleich zu der gesamten jüdischen Bevölkerung Österreichs
    Die Ausstellung ist noch bis 08.Mai 2023 MO-SO geöffnet, wer möchte kann sich das anschauen, es sind keine Voranmeldungen nötig.

    Bericht: Apperl Monika

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  • Judenhass in der Musik

    In Tirol haben nie sehr viele Juden gelebt . Trotzdem ist der Hass auf die Juden immer sehr gross gewesen. Diesen Hass findet man auch in der Musik.
    Schon früher im Mittelalter hat es viele negative Lieder gegen Juden gegeben. Später ...
     
    WANN: Samstag, 11. März 2023, um 11:00 Uhr
    WO: Haus der Musik, Universitätsstraße 1, 6020 Innsbruck

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  • Weihnachtsfeier im Gehörlosenzentrum

    Der Gehörlosenverband Tirol organisierte am 22. Dezember 2022 die jährliche Weihnachts-feier. Erstmals seit 10 Jahren fand sie wieder im Gehörlosenzentrum statt. Dieses wurde die letzten Jahre umgebaut und renoviert. Im neuen Gehörlosenzentrum war die Feier sehr schön die Kulturgemeinschaft der Gehörlosen konnte wieder in den eigenen Räumen zusammen-kommen. Alle haben gemeinsam Stille Nacht, heilige Nacht in der Gebärdensprache gesungen und Irmgard Hammer hat ein kurzes Theaterstück "Der Engel beim Finanzamt" vorgetragen.

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    Wintererlebnis in Trins
    von 25. - 28. Jänner 2023
     
    ABGESAGT wegen Schneemangel

  • pädagogische Leitung beim GV Tirol

    Hallo,
     
    mein Name ist Jule Nießen. Ich habe 7 Jahre bei KommBi gearbeitet und bin gebärdensprachkompetent. Mir liegen die Bedürfnisse und Anliegen von gehörlosen und hörbeeinträchtigten Menschen sehr am Herzen und mache mich gerne für sie stark!
     
     
    Deshalb freue ich mich, dass ich seit Jänner beim Gehörlosenverband Tirol als pädagogische Leitung für folgende drei Projekte angestellt bin:
     
    - Gebärdensprachförderung für hörgeschädigte Kinder in der Familie,
    - IGLU (Inklusive GehörLosen-Unterstützung) und Taubblindenassistenz.
     
     
    Ich freue mich schon auf viele neue Herausforderungen, Vernetzungen und euch kennenzulernen!